Fallstudie · Operations Intelligence

Werbung, Nachfrage und ein Plan, den Menschen nutzen.

Handel und Distribution · Mehrkanalbetrieb. Eine Schicht über Systeme, die sich nicht abstimmen ließen, Werbebudgets, die der Nachfrage folgen statt hinterherzulaufen, und ein Bedarfsplan, den eine Planerin tatsächlich freigibt.

Die Ausgangslage

Drei Systeme, eine Tabelle, das Bild vom letzten Monat

Bestellungen, Bestand und Ausgaben in getrennten Systemen, jede Woche von Hand abgeglichen

Was wir vorgefunden haben

Bestellungen in einem System, Bestand in einem zweiten, Ausgaben in einem dritten — und ein Team, das alle drei jede Woche in einer Tabelle abglich. Das Marketing gab sein Budget also auf Basis des Vormonatsbildes aus: Schnelldreher gingen mitten in der Kampagne aus dem Bestand, während Kapital in Ware lag, die niemand bewarb.

Was wir gebaut haben

Eine Schicht, die diese Systeme zusammenführt und die Abgleichregeln kodiert, die das Team im Kopf hatte, die Nachfrage auf SKU-Ebene darüberlegt und Budgets über Kanäle und Creatives hinweg danach umverteilt, was sich tatsächlich verkaufen wird. Auffälligkeiten — ein Kanal, der keine Daten mehr liefert, eine SKU mit hochschnellender Retourenquote, ein Lieferant, der von vereinbarten Konditionen abweicht — gehen als Meldung an die Person, die für diese Zahl verantwortlich ist, nicht in ein weiteres Dashboard.

Die Ergebnisse

Das Budget folgt der Nachfrage; Kapital liegt nicht mehr im Lager.

Zahlen aus dem laufenden Projekt; Kundenname nicht genannt.

+28 %
Werbeumsatzrendite
−18 %
Kundenakquisekosten insgesamt
−30 %
Lagerreichweite in Tagen
−22 %
im Bestand gebundenes Umlaufvermögen
Was sich ändert Der wöchentliche Abgleich ist keine Handarbeit mehr, und Ausnahmen kommen als Nachricht bei einer namentlich benannten Person an, statt in einem Dashboard darauf zu warten, dass jemand nachsieht.
Im Fokus · Bedarfsprognose

Ein Bedarfsplan, den eine Planerin wirklich nutzt.

Ein Modell auf zwei Jahre Lieferhistorie zu fitten, kann jeder. Ob der Plan genutzt wird, entscheidet der Arbeitsablauf, nicht die Modellierung — also haben wir genau das gebaut.

Die Historie ist schmutzig, und niemand sagt es Ihnen

Eine Woche ohne Verkäufe, weil die SKU nicht lieferbar war, ist keine Nachfrage von null — sie ist eine zensierte Beobachtung. Wer darauf trainiert, bringt dem Modell bei, genau die SKUs zu unterschätzen, die ständig ausverkauft sind. Fehlbestände, Aktionen und Anlaufkurven aus der Historie herauszurechnen, ist das eigentliche Produkt.

Wer nicht sieht warum, nutzt die Zahl nicht

Die Basislinie kommt zerlegt an — Trend, Saisonalität, Aktion, Ereignis, Preis — als Wasserfall, über den eine Planerin Balken für Balken diskutieren kann, statt einer einzigen Prognosekurve, die sie nur ganz annehmen oder ganz verwerfen kann.

Das Modell veröffentlicht nie allein eine Zahl

Jeder Wert, der das System verlässt, wurde von einer namentlich benannten Planerin bestätigt oder gesetzt, mit Begründungscode. Die Zellen, bei denen das Modell unsicher ist, gehen an einen Menschen; der Rest läuft automatisch durch.

Manuelle Korrekturen werden am Ergebnis gemessen

Der Prognose-Mehrwert — hat die Korrektur der Planerin das Modell geschlagen oder verschlechtert — wird namentlich gemessen. Diese Kennzahl macht aus einer Prognose eine Disziplin und ist der Grund, warum dem Plan auch im neunten Monat noch vertraut wird.

1 · Einlesen
Verkaufshistorie in der feinsten vorhandenen Granularität — SKU × Kanal × Periode Verfügbarkeits-/Fehlbestandskennzeichen Aktions- & Ereigniskalender
2 · Bereinigen
Fehlbestände entzensieren unterdrückte Nachfrage rekonstruieren Aktions- & Anlaufverzerrung entfernen
3 · Basislinie + Treiber
Zerlegter Wasserfall Trend · Saisonalität · Aktion · Ereignis · Preis
4 · Prüfung durch die Planung
Ausnahmen an eine benannte Planerin Korrektur mit Begründungscode Konsens fixieren
5 · Beschaffung
Verdichtung auf SKU Einkaufs-, Produktions- und Allokationsplan
6 · Bewerten
Genauigkeit & Bias je Kanal Prognose-Mehrwert je Planerin
Der RoI, keine Genauigkeitszusage Das Argument ist die Summe der Hebel, nicht ein MAPE-Wert: zurückgewonnener Umsatz durch weniger Fehlbestände, Umlaufvermögen und Verfallsabschreibungen durch weniger Überbestand, Planungsstunden und bessere Zusagen für Aktionen und Quick Commerce. Die Genauigkeit ist der Mechanismus — keinen dieser vier Werte nennen wir, bevor wir Ihre Daten gesehen haben.
Der Stack, und wo Ihre Daten liegen

Gebaut auf Ihrem Data Warehouse.

Gebaut auf
Databricks / Snowflake / BigQuery Prognose- & Zerlegungsmodelle LLM-Auswertung Auffälligkeiten & Erklärungen Ihr ERP / OMS / WMS APIs der Werbeplattformen Ihr Repository
Datengrenze Diese Schicht wird auf Ihrem Warehouse gebaut — die Daten kommen nie zu uns. Modellaufrufe laufen über Ihren eigenen Cloud-Endpunkt (Bedrock, Vertex oder Azure OpenAI) in Ihrer Region, ohne Speicherung und ohne Training auf Ihren Daten. Der Zugriff erfolgt über Ihr IAM.

Ist Ihre Prognose ein Plan — oder ein Vertriebsziel unter anderem Namen?

Das erste Ergebnis ist oft schon die Messung allein — ein schneller, unstrittiger Gewinn. In einer fünftägigen Analyse lassen wir Ihre eigene Historie durchlaufen und zeigen Ihnen, was die Fehlbestände verdeckt haben.

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